Haben Sie auch schon einmal ein Medikament verschrieben bekommen, von
dem Sie glauben, dass Sie es nicht brauchen? Und gab es bei einem
Routinetest falschen Alarm, über den Sie sich große Sorgen gemacht
haben? Sie sind nicht allein: Schätzungen zufolge sind 30 Prozent aller
medizinischen Eingriffe nicht nötig, zehn Prozent schaden sogar.
Um dieses Phänomen, die sogenannte Überversorgung, dreht sich die neue
Folge des ZEIT-Wissen-Podcasts. Jan Schweitzer, Redakteur im
Gesundheitsressort der ZEIT, spricht mit »Woher weißt du das?«-Host
Jakob Simmank über mögliche Folgen: Nebenwirkungen von Medikamenten,
Sorgen – und Milliarden, die jedes Jahr verschwendet werden. Es geht
auch darum, was man gegen Überversorgung tun kann. Und in der
unmöglichen Kolumne fragt Christoph Drösser: Wie erklärt sich die
Wissenschaft Spontanheilungen?
Shownotes:
- Im Interview erklärt der Internist Sebastian Schellong, was
Medizinerverbände gegen Überversorgung tun können.
- Jan Schweitzer ist auf Krebsvorsorge-Reise gegangen: Was hat er
gelernt?
- Wie evidenzbasiert ist eigentlich die Zahnmedizin? Antworten von Jan
und Ragnhild Schweitzer
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