Das Schweizerkreuz steht für Qualität und Swiss Made. Doch neue Regeln sorgen für Streit in der Wirtschaft. Seit Frühling gelten gelockerte Vorgaben für die Verwendung des Schweizerkreuzes. Gewerbeverbandsdirektor Urs Furrer kritisiert die Änderungen: Er warnt vor einer Verwässerung von Swiss Made.

Der Schweizerische Gewerbeverband präsentiert heute eine repräsentative Umfrage zum Umgang mit dem Schweizerkreuz auf Produkten: Schweizer KMU betrachten Swissness und die Herkunftsbezeichnung Schweiz als wichtige Wettbewerbsfaktoren und lehnen eine Verwässerung des Schweizerkreuzes ab. Bislang mussten bei Industrieprodukten mindestens 60 Prozent der Herstellungskosten in der Schweiz anfallen, damit das Schweizerkreuz auf Produkten angebracht werden darf. Neu gilt: Wenn Produkte in der Schweiz entworfen oder entwickelt werden, darf das Schweizerkreuz unter gewissen Bedingungen verwendet werden. Urs Furrer, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband sgv, ist zu Gast bei David Karasek.

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