Marin Marais war einer der wichtigsten Gambisten am Hof von Louis XIV. Einem breiteren Publikum wurde er durch den Film «Die 7. Saite» mit Gerard Depardieu bekannt. Marais Kompositionen sind noch heute für jeden Gambenspieler unverzichtbar – weil er sehr genau notierte, wie es klingen soll.
Diese genaue Notation ist heute ein wertvoller Bestandteil in der historischen Musikforschung. Bei Marin Marais Werken kann man genau studieren, in welcher Vielfalt Triller, Praller, Verzierungen damals anzubringen waren. Doch vor allem sind Marais Kompositionen elegant und phantasievoll. Seine Suite für zwei Viole da gamba und Basso continuo Nr. 6 in G-Dur aus dem premier livre liegt denn auch in zahlreichen Aufnahmen vor.
Fünf davon diskutiert Jenny Berg mit ihren beiden Gästen, der Gambistin Jane Achtman und dem Cembalisten Thomas Leininger.
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