Franz Vranitzky, ehemaliger Bundeskanzler, beschreibt seine Kindheit im Zweiten Weltkrieg als Zeit voller Angst, Unsicherheit und Entbehrung. Ab 1942 gehörten Fliegeralarme in Wien fast zum Alltag, Kinder mussten in Keller flüchten oder wurden aus der Schule nach Hause geschickt. Für ihn war der Krieg keine politische Theorie, sondern kaputte Fenster, fehlendes Wasser, Dunkelheit, Sirenen und die spürbare Angst der Erwachsenen. Besonders die Mütter waren stark belastet, weil viele Väter im Krieg waren und niemand wusste, ob sie zurückkommen würden. Auch Propaganda und Kontrolle prägten das Leben der Kinder, sogar in der Schule. Vranitzkys Erinnerungen zeigen, wie tief Krieg ein Kinderleben verändert: Man gewöhnt sich an die Angst, aber normal wird sie nie.
Die Folge wurde am 23.01.2026 aufgenommen.
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Danke an: Xaver, Emil, Moritz und Elisabeth
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