Er kann den Uhu nachmachen, da wäre jeder Ornithologe stolz. Er regiert sein Bundesland seit 3285 Tagen. Und linker als er, behaupten seine Kritiker, ist kein Konservativer: In Kiel traf FOCUS-Chefredakteurin Franziska Reich mit Daniel Günther zusammen.
Draußen auf der Förde die Kieler Woche, drinnen in Haus B neben dem Landtag ein gut aufgelegter Landesvater. Gerade hat die Rentenkommission ihre 33 Vorschläge vorgelegt, kurz zuvor feierte die AfD einen neuen Umfragerekord. Genug Stoff für eine Folge „Machtmenschen“.
Daniel Günther erzählt, wie aus dem konservativen Kohl-Fan der Unterstützer von Angela Merkels mittiger Politik wurde. Warum es den etablierten Parteien nicht gelingen kann, der AfD auf Social Media den Rang abzulaufen. Und warum er auf jeder Party gern „L’amour Toujours“ von Gigi D’Agostino hört.
Die Gelegenheit, seinem CSU-Rivalen aus München ein paar Komplimente mitzugeben, lässt der Schleswig-Holsteiner ebenso wenig aus, wie die Möglichkeit, darauf zu verweisen, dass er – „jetzt!“ – vertrauensvoll mit Friedrich Merz zusammenarbeite. Ob er sich den Job des Bundeskanzlers auch zutraue? Die Antwort gibt es im Podcast.
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